Ich habe hier keinen Online-Shop,
aber wenn Sie mich ansprechen, kann ich Ihnen diesen Durchflusswächter von Coelbo umgehend liefern
Dieser Durchflusswächter startet Ihre Pumpe automatisch sobald ein Verbraucher geöffnet wird und stoppt sie wieder, nachdem er geschlossen wurde. Bekommt die Pumpe zuwenig Wasser, schaltet der Trockenlaufschutz die Pumpe ab.
sss
Der Durchflusswächter Controlpump von Coelbo ist der passende Ersatz für den früheren Druckschalter Kit-02 von Espa. Er eignet sich hervorragend zur automatischen Steuerung von Pumpen die Wasser aus einem Brunnen oder einer Zisterne liefern sollen. Er sorgt zuverlässig dafür, dass die Pumpe bei Bedarf ein- und ausgeschaltet wird und schaltet sie ab, wenn nicht mehr genug Wasser vorhanden sein sollte (Trockenlaufschutz). Das Wasser selbst muss frei von abrasiven und agressiven Stoffen sein. Die Pumpe kann eine Tauchdruckpumpe oder ein Hauswasserwerk sein mit einer maximalen Anschlussleistung von 1,5 KW.
Was Sie schon immer über einen Durchflusswächter wissen wollten
Liefert Ihre Pumpe zu wenig Druck, ist niemals der Durchflusswächter die Ursache.
Trotzdem wird der leider sehr oft als erstes getauscht.
Presscontrol, Durchflusswächter, Druckwächter, was sind die Unterschiede
Was ist der Hauptunterschied zwischen Druckschalter und Durchflusswächter
Was sind die Grundfunktionen eines Durchflusswächters
Warum läuft meine Pumpe nach dem Schließen des Verbrauchers ein paar Sekunden nach
Wie teste ich, ob mein Durchflusswächter defekt ist
Welchen Einschaltdruck soll mein Durchflusswächter haben
Durchflusswächter und Rückflussverhinderer, was ist zu beachten
Wie stark muss meine Pumpe sein, damit der Durchflusswächter richtig funktioniert
Brauche ich zusätzlich einen Kessel oder ein Membranausdehnungsgefäß
Bekomme ich mit dem Durchflusswächter Druckschwankungen
Wie hoch darf der oberste Verbraucher stehen
PRESSCONTROL, DURCHFLUSSWÄCHTER, DRUCKWÄCHTER, WAS SIND DIE UNTERSCHIEDE?
Es gibt keine Unterschiede. Für diese Art der Pumpensteuerung gibt es keinen einheitlichen Begriff. Beliebt ist der Begriff Presscontrol. So nennt ein bestimmter Hersteller seine Pumpensteuerung. Dieser Begriff wird gerne allgemein für diese Art der Steuerung verwendet.
Die Anbieter versuchen ständig, sich mit ihrem Produkt von denen der anderen abzugrenzen. Als neue Kreation ist der Begriff "Hydrostat" aufgetaucht. Aber es ist alles das selbe.
Eine zeitlang war der Begriff "Schaltautomat" gebräuchlich. Der Begriff hat sich für die einzelne Pumpensteuerung nicht durchgesetzt. Man findet ihn aber bei Pumpen, die diese Steuerung integriert haben und ohne Membranausdehnungsgefäß(MAG) automatisch arbeiten. Die werden als "Hauswasserautomat"(HWA) angeboten im Gegensatz zum "Hauswasserwerk"(HWW), das mit einem Druckschalter funktioniert und immer ein MAG hat.
sss
Die beiden Systeme unterscheiden sich hauptsächlich in der Art, wie sie die Pumpe abschalten.
Weitere Unterschiede zwischen den beiden Systemen habe ich hier gegenüber gestellt
sss
EInschalten
Verbraucher wird geöffnet
der Druck sinkt auf den Einschaltdruck
der Durchflusswächter gibt der Pumpe Strom und startet eine Stoppuhr. Kommt innerhalb von ca 10sek Wasser, bleibt der Strom. Kommt kein oder zu wenig Wasser, wird die Pumpe abgeschaltet und je nach Modell eine Störung angezeigt.
Ausschalten
Verbraucher wird geschlossen
die Durchflussmenge sinkt unter die Mindestdurchflussmenge.
Der Durchflusswächter startet seine Stoppuhr. Nach ca 10sek Nachlaufzeit wird der Strom abgeschaltet
Wassermangel
der Durchflusswächter schaltet die Pumpe ab. Je nach Modell wird zusätzlich eine Störung angezeigt.
Wie ein Durchflusswächter im Detail funktioniert, habe ich hier zusammengestellt
sss
Damit ein Durchflusswächter eine Pumpe starten kann, muss der Anlagendruck höher als der Einschaltdruck sein.
Wäre der Arbeitsdruck ca 1,5bar, der Einschaltdruck 2,2bar und die Pumpe würde plötzlich abgeschaltet, wäre der Anlagendruck dann 1,5bar. Nachdem jetzt ein Verbraucher geöffnet wird, würde die Pumpe nicht gestartet.
In der voreingestellten Nachlaufzeit hat die Pumpe Zeit, einen genügend hohen Druck aufzubauen. Das ist idR auch der maximale Druck, zu dem die Pumpe fähig ist.
sss
Die Pumpe liefert kein Wasser. Das Manometer zeigt 0 bar
Starten Sie die Pumpe über den Resettknopf und prüfen Sie den Enddruck den das Manometer anzeigt. Der muss bei einem Kit 02 und bei einem Controlpump immer mindestens 0,7bar höher sein als der Einschaltdruck. Dieser Differenzwert kann bei anderen Durchflusswächtern wesentlich höher sein. Wird dieser Druck nicht erreicht, kann der Durchflusswächter nicht einschalten.
Ist der Druck ausreichend, dann beobachten Sie, wie sich die Pumpe verhält wenn ein Verbraucher geöffnet wird.
- die Pumpe startet sofort aber nach ein paar Sekunden stoppt sie.
Der Durchflusswächter selbst ist in Ordnung. Der Trockenlaufschutz schaltet die Pumpe ab weil nicht genug Wasser kommt.
- die Pumpe brummt kurz, startet aber nicht.
Auch hier ist der Durchflusswächter ok. Hauptverdächtiger ist ein defekter Kondensator oder aber die Pumpe sitzt fest.
- nichts passiert
> passiert nichts, ist das Kit defekt <
> leuchtet die Lampe und die Pumpe bleibt aus, liegt der Fehler an der Pumpe <
Kommen Sie bei der Fehlersuche nicht weiter, schauen Sie auf meiner Seite Pumpen-Probleme, ob Sie dort eine Lösung finden oder melden sich direkt bei mir über meine Kontaktseite
sss
Mit welchen Einschaltdrücken werden Durchflusswächter geliefert
Durchflusswächter werden mit einem festen Einschaltdruck von ca 1,5bar oder mit ca 2,2bar oder mit einem verstellbaren Einschaltdruck von ca 1,5-3bar angeboten. Welcher Einschaltdruck für Ihre Anlage geeignet ist hängt von der Leistung Ihrer Pumpe ab und davon, wie hoch der oberste Verbraucher über dem Durchflusswächter steht.
Gartenbewässerung und Nutzung im Einfamilienhaus
Für Gartenbewässerung und die Nutzung in einem Einfamilienhaus ist ein Einschaltdruck von ca 1,5bar immer ausreichend.
Warum gibt es unterschiedliche Einschaltdrücke
Die Wassersäule in der Druckleitung über dem Durchflusswächter erzeugt pro 10m einen Druck von 1bar. Wäre der Verbraucher 18m über dem Durchflusswächter, würde bei offenem Verbraucher ein Druck von 1,8bar drücken. Ein Durchflusswächter mit einem Einschaltdruck von 1,5bar würde dann die Pumpe nicht einschalten. Dann muss der Einschaltdruck angepasst werden.
Warum ein hoher Einschaltdruck nicht immer von Vorteil ist
Bei stärkeren Pumpen wird gerne ein Durchflusswächter mit einem höheren Einschaltdruck geliefert. Die soll ja eventuell bis in die 3.Etahe pumpen.
In Ein- und Zweifamilienhäusern empfehle ich aber immer einen niedrigeren Einschaltdruck von ca 1,5bar, egal wie stark die Pumpe ist. In der Praxis merkt man den Unterschied zu einem höheren Einschaltdruck nicht.
Damit ein Durchflusswächter die Pumpe starten kann, muss der Ruhedruck immer etwas höher als der Einschaltdruck sein. Wenn Ihre Pumpe jetzt noch den erforderlichen Mindestdruck liefert, kann sie das in etlichen Jahren eventuell nicht mehr. Mit der dann etwas schwächeren Pumpe und dem niedrigen Einschaltdruck läuft die Anlage dann aber immer noch.
sss
In jedem Durchflusswächter ist ein Rückflussverhinderer. Der ist Bestandteil der Pumpensteuerung
Tauchpumpe
Haben Sie eine Tauchpumpe in der Zisterne oder im Brunnen, genügt der Rückflussverhinderer im Durchflusswächter um die Wassersäule zu halten. Ist der Wasserstand im Brunnen tiefer als ca -8m, braucht die Pumpe einen eigenen Rückflussverhinderer.
Saugpumpe
Haben Sie eine Saugpumpe mit einem Durchflusswächter, muss auf der Saugseite immer ein zusätzlicher Rückflussverhinderer montiert werden.
sss
Damit ein Durchflusswächter die Pumpe einschalten kann, muss der Druck im System immer höher als der Einschaltdruck sein. Um wieviel der Druck höher sein muss, schwankt je nach Modell zwischen ca 0,7- ca 2bar. Beim Coelbo Controlpump sind es 0,7bar. Die maximale Leistung die Ihre Pumpe liefern können Sie am Manometer ablesen nachdem ein Verbraucher geschlossen wurde und nachdem anschließend die Pumpe gestoppt wurde.
sss
Nein. Der Durchflusswächter funktioniert ohne zusätzlichem MAG oder Kessel. Es gibt aber Situationen, bei denen es sinnvoll sein kann, ein kleines MAG zu installieren.
Die Steuerung reagiert sehr empfindlich auf kleinste Druckverluste die entstehen, wenn zB ein Wasserhahn tröpfelt. Dann würde die Pumpe in kurzen Abständen permanent ein- und ausgeschaltet werden.
Kann man die Undichtigkeit nicht beheben, hilft ein kleines MAG mit ca 10-20 Liter Volumen dieses kurzzeitige Takten zu unterbinden.
sss
Nein. Während die Pumpe läuft, bleibt der Druck gleichmäßig. Wird ein weiterer Verbraucher geöffnet, dann wird der Druck entsprechend weniger. Er bleibt dann aber weiter auf dem neuen Level.
sss
Das Gewicht der Wassersäule in der Steigleitung drückt auf den Durchflusswächter mit ca 1bar pro 10 Meter. Ist die Leitung zu lang, bleibt der Druck über dem Einschaltdruck obwohl der Verbraucher offen ist. Der Durchlusswächter wird dann nicht einschalten.
Die Höhe in Meter über dem Durchflusswächter geteilt durch 10 muss immer etwas kleiner sein als der Einschaltdruck. Bei einem Einschaltdruck von zB 1,5bar darf der Höhenunterschied nicht mehr als gut 13m sein.
sss
Er sollte in einer trockenen Umgebung installiert werden. Extrem hohe Luftfeuchtigkeit wie sie in einer Zisterne oder in einem Schachtbrunnen vorherrscht, verkürzt die Lebensdauer der installierten Elektronik.
Ich über mich:
Mein Name ist Peter Brendler. Ich hatte 1998 angefangen, Regenwasser-Nutzungs-Anlagen hauptberuflich zu planen und zu installieren.
Solche Anlagen haben manchmal ihre Macken die einen schon mal zur Verzweiflung bringen können. Oft liegt es nur an einem kleinen Fehler der sich manchmal leicht beheben lässt, wenn man denn weiß, wo man ihn suchen muss. Da hoffe ich, dass meine Seiten für Sie hilfreich sind.
Wenn Sie hier nicht weiter kommen, können Sie mich auch gerne anrufen oder mir eine Mail schicken.