Ich habe hier keinen Online-Shop,
aber wenn Sie mich ansprechen, kann ich Ihnen diesen Durchflusswächter von Coelbo umgehend liefern
Dieser Durchflusswächter startet Ihre Pumpe automatisch sobald ein Verbraucher geöffnet wird und stoppt sie wieder, nachdem er geschlossen wurde. Bekommt die Pumpe zuwenig Wasser, schaltet der Trockenlaufschutz die Pumpe ab.
Der Durchflusswächter Controlpump von Coelbo ist der passende Ersatz für den früheren Druckschalter Kit-02 von Espa. Er eignet sich hervorragend zur automatischen Steuerung von Pumpen die Wasser aus einem Brunnen oder einer Zisterne liefern sollen. Er sorgt zuverlässig dafür, dass die Pumpe bei Bedarf ein- und ausgeschaltet wird und schaltet sie ab, wenn nicht mehr genug Wasser vorhanden sein sollte (Trockenlaufschutz). Das Wasser selbst muss frei von abrasiven und agressiven Stoffen sein. Die Pumpe kann eine Tauchdruckpumpe oder ein Hauswasserwerk sein mit einer maximalen Anschlussleistung von 1,5 KW.
Liefert Ihre Pumpe zu wenig Druck, ist niemals der Durchflusswächter die Ursache. Trotzdem wird er erfahrungsgemäß in 90% der Fälle dann als erstes getauscht.
Liefert die Pumpe kein Wasser, das Manometer zeigt 0bar, müssen Sie als erstes prüfen ob die
a) Pumpe startet, stoppt aber sofort wieder nach ca 10 Sekunden und der Controlpump geht auf Störung.
b) Pumpe brummt sobald sie Strom bekommt wenn Sie den Resetkopf drücken oder die Pumpe ohne Controlpump direkt an 230V anschließen
c) Pumpe bleibt stumm. Dann trennen Sie Pumpe und Controlpump und schließen statt der Pumpe einen anderen Verbraucher (Lampe, Föhn) an und drücken den Resetknopf.
Die Pumpe wird nicht abgeschaltet
Prüfen Sie, ob wirklich alle Verbraucher geschlossen sind. Hilfreich ist ein Hauptabsperrventil direkt nach dem Controlpump.
Kommen Sie bei der Fehlersuche nicht weiter, schauen Sie auf meiner Seite Pumpen-Probleme, ob Sie dort eine Lösung finden.
Durchflusswächter werden meistens mit einem Einschaltdruck von ca 1,5bar oder mit ca 2,2bar angeboten. Welcher Einschaltdruck für Ihre Anlage geeignet ist hängt von der Leistung Ihrer Pumpe ab und davon, wie hoch der oberste Verbraucher über dem Durchflusswächter steht.
Die Wassersäule in der Druckleitung über dem Durchflusswächter erzeugt pro 10m einen Druck von 1bar. Wäre der Verbraucher 18m über dem Durchflusswächter, würde bei offenem Verbraucher ein Druck von 1,8bar drücken. Ein Durchflusswächter mit einem Einschaltdruck von 1,5bar würde dann die Pumpe nicht einschalten. Sie brauchen dann den Controlpump-22 mit einem Einschaltdruck von 2,5bar.
Solange der Höhenunterschied kleiner als 15m ist wie meistens in Ein- und Zweifamilienhäusern, empfehle ich immer den Controlpump-15, egal wie stark die Pumpe ist. In der Praxis merkt man keinen Unterschied zum Controlpump-22. Aber Ihre z.Zt. noch ausreichend starke Pumpe wird damit auch dann noch liefern, wenn sie mit den Jahren an Leistung verloren haben sollte.
Nein. Der Durchflusswächter funktioniert ohne zusätzlichem MAG oder Kessel. Es gibt aber Situationen, bei denen es sinnvoll sein kann, ein kleines MAG zu installieren. Die Steuerung reagiert sehr empfindlich auf kleinste Druckverluste die entstehen, wenn zB ein Wasserhahn tröpfelt. Dann würde die Pumpe in kurzen Abständen permanent ein- und ausgeschaltet werden. Kann man die Undichtigkeit nicht beheben, hilft ein kleines MAG mit ca 10-20 Liter Volumen dieses kurzzeitige Takten zu unterbinden
Nein. Während die Pumpe läuft, bleibt der Druck konstant. Wird ein weiterer Verbraucher geöffnet, verringert sich zwar dann der Druck, bleibt dann aber weiter auf dem neuen Level.
Das Gewicht der Wassersäule in der Steigleitung drückt auf den Durchflusswächter mit ca 1bar pro 10 Meter. Ist die Leitung zu lang, bleibt der Druck über dem Einschaltdruck obwohl der Verbraucher offen ist. Der Durchlusswächter wird dann nicht einschalten. Bei einem Einschaltdruck von zB 1,5bar muss deshalb der Höhenunterschied kleiner als 15m sein.
Damit ein Durchflusswächter die Pumpe einschalten kann, muss der momentane Druck im System immer höher als der Einschaltdruck sein. Beim Coelbo Controlpump zB beträgt die nötige Druckdifferenz 0,7bar. Bei anderen Durchflusswächtern ist er ähnlich. Haben Sie einen Controlpump-15, muss die Pumpe mindestens 2,2bar Liefern. Beim Controlpump-22 sind es 2,9bar. Die maximale Leistung die Ihre Pumpe liefern kann wird am Manometer angezeigt, wenn die Pumpe gestoppt wurde nachdem ein Verbraucher geschlossen wurde.
Damit ein Durchflusswächter eine Pumpe starten kann, muss der Anlagendruck höher als der Einschaltdruck sein. Der beträgt zB beim Controlpump-22 2,2bar. Der nötige Differenzdruck ist hier 0,7bar. Wäre der Arbeitsdruck ca 1,5bar und die Pumpe würde abrupt abgeschaltet, ist der Anlagendruck dann 1,5bar. Nachdem jetzt ein Verbraucher geöffnet wird, wird die Pumpe nicht gestartet. In der voreingestellten Nachlaufzeit hat die Pumpe Zeit, einen genügend hohen Druck aufzubauen. Das ist idR auch der maximale Druck, zu dem die Pumpe fähig ist.
Er sollte unbedingt in einer trockenen Umgebung installiert werden. Er ist zwar gemäß IP54 gegen "allseitigem Spritzwasser" geschützt. Aber die extrem hohe Luftfeuchtigkeit wie sie in einer Zisterne oder in einem Schachtbrunnen vorherrscht, verkürzt die Lebensdauer der installierten Elektronik.
Ich über mich:
Mein Name ist Peter Brendler. Ich hatte 1998 angefangen, Regenwasser-Nutzungs-Anlagen hauptberuflich zu planen und zu installieren.
Solche Anlagen haben manchmal ihre Macken die einen schon mal zur Verzweiflung bringen können. Oft liegt es nur an einer Kleinigkeit die sich leicht beheben lässt, wenn man denn weiß, wie. Da hoffe ich, dass meine Seiten für Sie hilfreich sind.
Wenn Sie hier nicht weiter kommen, können Sie mich auch gerne anrufen oder mir eine Mail schicken.