Durchflusswächter

Durchflusswächter Coelbo Controlpump ersetzt Druckschalter Espa Kit-02 

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Controlpump FMC

Ich habe hier keinen Online-Shop,

aber wenn Sie mich ansprechen, kann ich Ihnen diesen Durchflusswächter von Coelbo umgehend liefern

Dieser Durchflusswächter startet Ihre Pumpe automatisch sobald ein Verbraucher geöffnet wird und stoppt sie wieder, nachdem er geschlossen wurde.  Bekommt die Pumpe zuwenig Wasser, schaltet der Trockenlaufschutz die Pumpe ab.

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Einsatzgebiete

Der Durchflusswächter Controlpump von Coelbo ist der passende Ersatz für den früheren Druckschalter Kit-02 von Espa. Er eignet sich hervorragend zur automatischen Steuerung von Pumpen die Wasser aus einem Brunnen oder einer Zisterne liefern sollen. Er sorgt zuverlässig dafür, dass die Pumpe bei Bedarf ein- und ausgeschaltet wird und schaltet sie ab, wenn nicht mehr genug Wasser vorhanden sein sollte (Trockenlaufschutz). Das Wasser selbst muss frei von abrasiven und agressiven Stoffen sein. Die Pumpe kann eine Tauchdruckpumpe oder ein Hauswasserwerk sein mit einer maximalen Anschlussleistung von 1,5 KW.

Maße des Durchflusswächters Controlpump FMC

PRESSCONTROL, DURCHFLUSSWÄCHTER, DRUCKWÄCHTER, WAS SIND DIE UNTERSCHIEDE?


Es gibt keine Unterschiede. Für diese Art der Pumpensteuerung gibt es keinen einheitlichen Begriff. Beliebt ist der Begriff Presscontrol. So nennt ein bestimmter Hersteller seine Pumpensteuerung. Dieser Begriff wird gerne allgemein für diese Art der Steuerung verwendet. 


Die Anbieter versuchen ständig, sich mit ihrem Produkt von denen der anderen abzugrenzen. Als neue Kreation ist der Begriff "Hydrostat" aufgetaucht. Aber es ist alles das selbe.


Eine zeitlang war der Begriff "Schaltautomat" gebräuchlich. Der Begriff hat sich für die einzelne Pumpensteuerung nicht durchgesetzt. Man findet ihn aber bei Pumpen, die diese Steuerung integriert haben und ohne Membranausdehnungsgefäß(MAG) automatisch arbeiten. Die werden als "Hauswasserautomat"(HWA) angeboten im Gegensatz zum "Hauswasserwerk"(HWW), das mit einem Druckschalter funktioniert und immer ein MAG hat.

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WAS IST DER WICHTIGSTE UNTERSCHIED ZWISCHEN EINEM DURCHFLUSSWÄCHTER UND EINEM DRUCKSCHALTER


Die beiden Systeme unterscheiden sich hauptsächlich in der Art, wie sie die Pumpe abschalten.

  • Ein Druckschalter wird abschalten, wenn der Druck im System auf den voreingestellten Abschaltdruck angestiegen ist.
  • Einen Durchflusswächter interessiert der Druck nicht. Er ermittelt die Fließgeschwindigkeit und schaltet ab, wenn die auf die "Abschaltfließgeschwindigkeit" abgesunken ist.


Weitere Unterschiede zwischen den beiden Systemen habe ich hier gegenüber gestellt

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WAS SIND DIE GRUNDFUNKTIONEN EINES DURCHFLUSSWÄCHTERS


EInschalten

  • Verbraucher wird geöffnet

  • der Druck sinkt auf den Einschaltdruck

  • der Durchflusswächter gibt der Pumpe Strom und startet eine Stoppuhr. Kommt innerhalb von ca 10sek Wasser, bleibt der Strom. Kommt kein oder zu wenig Wasser, wird die Pumpe abgeschaltet und je nach Modell eine Störung angezeigt.


Ausschalten

  • Verbraucher wird geschlossen

  • die Durchflussmenge sinkt unter die Mindestdurchflussmenge.

  • Der Durchflusswächter startet seine Stoppuhr. Nach ca 10sek Nachlaufzeit wird der Strom abgeschaltet


Wassermangel

  • der Durchflusswächter schaltet die Pumpe ab. Je nach Modell wird zusätzlich eine Störung angezeigt.


Wie ein Durchflusswächter im Detail funktioniert, habe ich hier zusammengestellt

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WARUM LÄUFT DIE PUMPE NACH DEM SCHLIEßEN EINES VERBRAUCHERS NOCH EIN PAAR SEKUNDEN NACH


Damit ein Durchflusswächter eine Pumpe starten kann, muss der Anlagendruck höher als der Einschaltdruck sein.


Wäre der Arbeitsdruck ca 1,5bar, der Einschaltdruck 2,2bar und die Pumpe würde plötzlich abgeschaltet, wäre der Anlagendruck dann 1,5bar. Nachdem jetzt ein Verbraucher geöffnet wird, würde die Pumpe nicht gestartet.


In der voreingestellten Nachlaufzeit hat die Pumpe Zeit, einen genügend hohen Druck aufzubauen. Das ist idR auch der maximale Druck, zu dem die Pumpe fähig ist.

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WIE TESTE ICH, OB MEIN DURCHFLUSSWÄCHTER RICHTIG ARBEITET


Die Pumpe liefert kein Wasser. Das Manometer zeigt 0 bar

Starten Sie die Pumpe über den Resettknopf und prüfen Sie den Enddruck den das Manometer anzeigt. Der muss bei einem Kit 02 und bei einem Controlpump immer mindestens 0,7bar höher sein als der Einschaltdruck. Dieser Differenzwert kann bei anderen Durchflusswächtern wesentlich höher sein. Wird dieser Druck nicht erreicht, kann der Durchflusswächter nicht einschalten. 


Ist der Druck ausreichend, dann beobachten Sie, wie sich die Pumpe verhält wenn ein Verbraucher geöffnet wird.


- die Pumpe startet sofort aber nach ein paar Sekunden stoppt sie. 

Der Durchflusswächter selbst ist in Ordnung. Der Trockenlaufschutz schaltet die Pumpe ab weil nicht genug Wasser kommt.


- die Pumpe brummt kurz, startet aber nicht.

Auch hier ist der Durchflusswächter ok. Hauptverdächtiger ist ein defekter Kondensator oder aber die Pumpe sitzt fest.


- nichts passiert

  1. Bitte trennen Sie Pumpe und Durchflusswächter.
  2. In die Steckdose, in der die Pumpe war, kommt ein Mehrfachstecker.
  3. An den Mehrfachstecker kommt die Pumpe und einen anderer Verbraucher (Lampe, Föhn). Der Durchflusswächter wird jetzt die Pumpe und die Lampe gleichzeitig schalten.
  4. Drücken Sie jetzt den Resetknopf und lassen die Pumpe solange laufen bis die Pumpe wieder abgeschaltet wird.
  5. Öffnen Sie dann einen Verbraucher. 


> passiert nichts, ist das Kit defekt <
> leuchtet die Lampe und die Pumpe bleibt aus, liegt der Fehler an der Pumpe <


Kommen Sie bei der Fehlersuche nicht weiter, schauen Sie auf meiner Seite Pumpen-Probleme, ob Sie dort eine Lösung finden oder melden sich direkt bei mir über meine Kontaktseite

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WELCHEN EINSCHALTDRUCK BRAUCHT MEIN DURCHFLUSSWÄCHTER


Mit welchen Einschaltdrücken werden Durchflusswächter geliefert

Durchflusswächter werden mit einem festen Einschaltdruck von ca 1,5bar oder mit ca 2,2bar oder mit einem verstellbaren Einschaltdruck von ca 1,5-3bar angeboten. Welcher Einschaltdruck für Ihre Anlage geeignet ist hängt von der Leistung Ihrer Pumpe ab und davon, wie hoch der oberste Verbraucher über dem Durchflusswächter steht.


Gartenbewässerung und Nutzung im Einfamilienhaus

Für Gartenbewässerung und die Nutzung in einem Einfamilienhaus ist ein Einschaltdruck von ca 1,5bar immer ausreichend.


Warum gibt es unterschiedliche Einschaltdrücke

Die Wassersäule in der Druckleitung über dem Durchflusswächter erzeugt pro 10m einen Druck von 1bar. Wäre der Verbraucher 18m über dem Durchflusswächter, würde bei offenem Verbraucher ein Druck von 1,8bar drücken. Ein Durchflusswächter mit einem Einschaltdruck von 1,5bar würde dann die Pumpe nicht einschalten. Dann muss der Einschaltdruck angepasst werden.


Warum ein hoher Einschaltdruck nicht immer von Vorteil ist

Bei stärkeren Pumpen wird gerne ein Durchflusswächter mit einem höheren Einschaltdruck geliefert. Die soll ja eventuell bis in die 3.Etahe pumpen.


In Ein- und Zweifamilienhäusern empfehle ich aber immer einen niedrigeren Einschaltdruck von ca 1,5bar, egal wie stark die Pumpe ist. In der Praxis merkt man den Unterschied zu einem höheren Einschaltdruck nicht.


Damit ein Durchflusswächter die Pumpe starten kann, muss der Ruhedruck immer etwas höher als der Einschaltdruck sein. Wenn Ihre Pumpe jetzt noch den erforderlichen Mindestdruck liefert, kann sie das in etlichen Jahren eventuell nicht mehr. Mit der dann etwas schwächeren Pumpe und dem niedrigen Einschaltdruck läuft die Anlage dann aber immer noch.

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BRAUCHE ICH EINEN EXTRA RÜCKFLUSSVERHINDERER


In jedem Durchflusswächter ist ein Rückflussverhinderer. Der ist Bestandteil der Pumpensteuerung


Tauchpumpe

Haben Sie eine Tauchpumpe in der Zisterne oder im Brunnen, genügt der Rückflussverhinderer im Durchflusswächter um die Wassersäule zu halten. Ist der Wasserstand im Brunnen tiefer als ca -8m, braucht die Pumpe einen eigenen Rückflussverhinderer. 


Saugpumpe

Haben Sie eine Saugpumpe mit einem Durchflusswächter, muss auf der Saugseite immer ein zusätzlicher Rückflussverhinderer montiert werden. 

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WIE STARK MUSS MEINE PUMPE SEIN DAMIT DER DURCHFLUSSWÄCHTER IMMER RICHTIG FUNKTIONIERT


Damit ein Durchflusswächter die Pumpe einschalten kann, muss der Druck im System immer höher als der Einschaltdruck sein. Um wieviel der Druck höher sein muss, schwankt je nach Modell zwischen ca 0,7- ca 2bar. Beim Coelbo Controlpump sind es 0,7bar. Die maximale Leistung die Ihre Pumpe liefern können Sie am Manometer ablesen nachdem ein Verbraucher geschlossen wurde und nachdem anschließend die Pumpe gestoppt wurde.

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BRAUCHT EIN DURCHFLUSSWÄCHTER ZUSÄTZLICH EINEN KESSEL ODER EIN MEMBRANAUSDEHNUNGSGEFÄß (MAG)


Nein. Der Durchflusswächter funktioniert ohne zusätzlichem MAG oder Kessel. Es gibt aber Situationen, bei denen es sinnvoll sein kann, ein kleines MAG zu installieren.


Die Steuerung reagiert sehr empfindlich auf kleinste Druckverluste die entstehen, wenn zB ein Wasserhahn tröpfelt. Dann würde die Pumpe in kurzen Abständen permanent ein- und ausgeschaltet werden.


Kann man die Undichtigkeit nicht beheben, hilft ein kleines MAG mit ca 10-20 Liter Volumen dieses kurzzeitige Takten zu unterbinden.

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BEKOMME ICH MIT EINEM DURCHFLUSSWÄCHTER DRUCKSCHWANKUNGEN


Nein. Während die Pumpe läuft, bleibt der Druck gleichmäßig. Wird ein weiterer Verbraucher geöffnet, dann wird der Druck entsprechend weniger. Er bleibt dann aber weiter auf dem neuen Level.

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WIE HOCH DARF DER OBERSTE VERBRAUCHER STEHEN


Das Gewicht der Wassersäule in der Steigleitung drückt auf den Durchflusswächter mit ca 1bar pro 10 Meter. Ist die Leitung zu lang, bleibt der Druck über dem Einschaltdruck obwohl der Verbraucher offen ist. Der Durchlusswächter wird dann nicht einschalten.


Die Höhe in Meter über dem Durchflusswächter geteilt durch 10 muss immer etwas kleiner sein als der Einschaltdruck. Bei einem Einschaltdruck von zB 1,5bar darf der Höhenunterschied nicht mehr als gut 13m sein. 

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WO SOLLTE DER DURCHFLUSSWÄCHTER INSTALLIERT WERDEN


Er sollte in einer trockenen Umgebung installiert werden. Extrem hohe Luftfeuchtigkeit wie sie in einer Zisterne oder in einem Schachtbrunnen vorherrscht, verkürzt die Lebensdauer der installierten Elektronik.